Brandenburgs Klassensprecher*in des Jahres 2020

Bildungsministerin Britta Ernst überreicht den Preis
Kevin Gumprecht ist Brandenburgs 1. Klassensprecher des Jahres

Luise Stroisch aus Cottbus wird Zweite

Ehre, wem Ehre gebührt. Zu Recht wurde Kevin Gumprecht der erste Klassensprecher des Jahres in der Geschichte Brandenburgs. Bildungsministerin und Wettbewerbsschirmherrin Britta Ernst überreichte dem 17jährigen gestern (Dienstag) bei der feierlichen Preisverleihung im Filmpark Babelsberg den Scheck für eine Reise mit der ganzen Klasse. Der Petershagener setzte sich im Wettbewerb gegen 22 Mitbewerber durch. Die 17jährige Luise Stroisch vom Max Steenbeck Gymnasium in Cottbus machte den 2. Platz. Auf dem dritten kam Andrea Baumann (16 Jahre) vom Karl-Liebknecht Gymnasium (Frankfurt Oder).

Bildungsministerin Britta Ernst: „Als Klassensprecherin und Klassensprecher stehen diese Kinder und Jugendlichen für die lebendige Demokratie an unseren Schulen. Sie setzen sich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ein und machen sich für deren Interessen stark. Sie sind ansprechbar bei klasseninternen Problemen oder Konflikten mit den Lehrkräften und vertreten als Mitglieder der Schülervertretung die Belange aller Schülerinnen und Schüler gegenüber der gesamten Schule und der Schulleitung. Dafür sage ich Danke!“

Die Jury hat besonders beeindruckt, wie sich Kevin für Veränderungen in der Schule einsetzt. So hat er maßgeblich dafür gesorgt, dass die Gesamtschule Petershagen nun auch zu den „Schulen ohne Rassismus“ gehört. Einer seiner größten Verdienste war es, das Essen in der Schulmensa zu reformieren. Dafür setzte er sich in verschiedenen Sitzungen mit der Schulleitung und dem Geschäftsführer des Catering-Services ein. Und so versteht Kevin selbst sein Amt: „Wir jungen Menschen verbringen so viel Zeit in unserer Schule. Daher müssen wir uns dort auch wohl fühlen. Als Klassen- oder Schülersprecher*in kann man dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Das Amt bringt zwar viel Verantwortung mit sich, doch wenn es in meiner Verantwortung liegt, die Schule durch die kreativen Ideen meiner Mitschüler*innen zu einem Wohlfühlort zu gestalten, dann erfüllt es einen mit Freude diese Möglichkeit zu haben.“

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Über acht Wochen waren die Schüler nicht in der Schule. Engagierte Klassensprecher wie Kevin, Luise und Andrea haben in dieser Krise gezeigt, wie wichtig ihr Einsatz für das Bildungssystem ist. Sie waren der Kitt für den Zusammenhalt ihrer Klassen. Die Initiative empati führte in diesem Jahr zum ersten Mal den Wettbewerb in Brandenburg durch. Mit dem Projekt möchte empati das soziale Engagement der jungen Menschen bekanntmachen und würdigen. „Das ist ungemein wichtig, denn Demokratie beginnt mit Klassensprecherinnen und Klassensprechern“, so Geschäftsführer Chaban Salih.

Adresse

empati gGmbH

Prinzregentenstr. 43

10715 Berlin

Telefon: 030 23 590 523

E-Mail: wettbewerb@klassensprecher-des-jahres.de

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